Sie fühlen sich wie eine Marionette angebunden an hunderte von Fäden, die Sie alle in verschiedene Richtungen ziehen und manchmal auch zerren. Sie fühlen sich ausgebrannt und zweifeln mitunter daran, jemals das leben zu können, was Sie eigentlich wollen. Sie machen die Erfahrungen, dass all das Bemühen und das Kämpfen müssen, sie nicht wirklich füllt und erfüllt. Sie fühlen sich leer und verbraucht sowie überfordert und voll zugleich. Sie verstehen nicht, wie man mit so viel schönen Erfahrungen, das Erreichte nicht feiern kann und warum es von allem immer mehr sein muss.

Leere und Fülle geben vor, unvereinbare Gegensätze zu sein, doch dem ist nicht so. Denn in der Leere liegt die Fülle. Eine Fülle die lebendig ist ist erfüllend. Eine Fülle die man künstlich erzeugt, festzuhalten versucht oder wegen ihr man sich abmüht, um mehr von ihr zu bekommen, führt uns direkt in die Leere. Für viele erzeugt die Leere einen kaum stillbaren Mangel. Vielleicht nicht gleich offensichtlich. Denn Mangel hat viele Gesichter und ist oft nur das Deckmäntelchen der Angst.

Ängste vernichten jegliches Gefühl der wahren Fülle. Körperliche Symptome sind oft die einzige Bremse in diesem Karussell.

Leere wird seit je her unterschiedlich erlebt und hinter ihr verbergen sich die eigenen Erfahrungen in unterschiedlichster Qualität. Die Leere bedeutet Stille und wird einerseits so heiß ersehnt und andererseits verwechselt mit dem Nichts, der Starre, Faulheit, Sinnlosigkeit oder dem Mangel. Der Teufelskreis ist dann perfekt, weil innere Leere mit der äußeren Leere konform gehen. Die Gewohnheit an die innere Unruhe und die übersättigte Fülle verzehrt das Erfüllen unserer wahren Bedürfnisse. Die von außen kommenden Reize kreieren falsche Bedürfnisse, die lediglich das Rennens, das Müssen und Sollen sowie das Habenwollen nähren. Sie fressen den letzten Willen einer Ruhepause, eines Loslassens, Leermachend oder das Gefühl des Zufriedensein. Daraus entsteht Erschöpfung, die uns blind macht vor dem, was wir tatsächlich brauchen und wollen. Ersatzbefriedigungen haben daher Hochkonjunktur: Kaufen, Alkohol, Essen, Sex, Drogen, Spielsucht, Internet, TV, etc.

Wie bekommen wir uns wieder leer ohne Mangelgefühl und frei von unstillbarer Suche nach Mehr? Für mich sind es immer zwei Ansätze in einem:
1. Reinigen und Klären
2. Aufladen und Energetisieren
Meine Praxiserfahrung zeigt, dass es für viele nicht möglich ist, diese so einfach klingenden Ansätze selbst umzusetzen. Möchten Sie konkrete Umsetzungshilfen, dann melden Sie sich bei mir. Der Frühling mit seinen mitreissenden Energien ist ideal, um Altes (körperlich, wie materiell) gehen zu lassen, damit die Energien wieder ins fließen kommen.